Dienstag, 15. April 2014

sie nannten ihn seuchenvogel, II - das militärkrankenhaus





Doch diesmal war da kein Aquarium. An den Wänden hingen alte Pin-Up-Kalender. Auf dem Tisch lagen Lidl- und Netto-Prospekte. In einer Ecke standen zwei Computer. Die Decke fiel mir auf den Kopf. In einem weiteren Raum hatte Piotr einen Fitnessraum eingerichtet, und dahinter befand sich eine Schlafstätte.  Mehr war da nicht. 

Piotr trug einen Trainingsanzug aus Ballonseide, rauchte Kette und reichte mir ein Bier. Immerhin hatte er den Kühlschrank mit Kronen gefüllt. Aus den Lautsprechern brüllte Black sein Wonderful Life. Ich trank. Auf den Schock. Diesmal im Frühling. Wieder unter der Erde. And no way to contact Dörte, meine Liebe! Ob sie sich überhaupt erinnern würde. 

In erster Linie, so erklärte es mir Piotr, würde ich mich um die verschwundene MH370 und Brodski kümmern, aber das, so schob er gleich nach, sei eigentlich nur ein allzu vorgeschobener Grund, um ihn nicht nach einiger Zeit zu durchschauen. 

„An diesem Ort entspringt die Dunkelheit, an diesem Ort ist es so hell, dass Du das Licht nicht mehr erkennen wirst. Es wird Dir wie die vollkommene, die perfekte Dunkelheit erscheinen. Doch aus diesem Schwarz, mein lieber Freund, entsteht alles Licht. Aus diesem Schwarz speist sich die Welt. Seit Jahrhunderten, seit Jahrtausenden.“ 

Mit Piotrs esoterischem Mist hatte ich noch nie etwas anfangen können, und es gelang mir immer noch nicht. Wie es mir gelingen sollte Flug MH370 zu finden, was das mit Uli Hoeneß zu tun hatte und wieso ich mich darauf überhaupt einlassen sollte, das erklärte mir der windige Konstrukteur auch auf Nachfrage nicht. 
„Du wirst das schon sehen. Aber bis dahin, Dembowski, all right and good night“, sprach Piotr und verschwand durch die Tür. 

Die Wochen vergingen. Hoeneß erhielt sein Urteil, der BVB stolperte durch die Liga, kassierte fünf Tore in zwei Champions League-Spielen, Bayern wurde Meister, die Ukraine zerbrach und über Syrien sprach niemand  mehr. Draußen trugen die Bäume wieder Blätter. Der Flug blieb verschwunden. Und ich im Keller. 
Ich schlief im Keller, ich aß im Keller und ich trank im Keller. In all der Zeit sah ich keinen anderen Menschen. Die, die ich sah, waren durch den Computerbildschirm von mir getrennt. Manchmal ging ich meine alten Aufzeichnungen durch. Damals im Unterwasseraquarium, und noch davor, als ich aus einem langen Alptraum aufwachte. Als der BVB Meister wurde und als es zur Wachablösung kam. 

Ich war älter geworden, und mit mir hatte sich die Zeit verändert. Ich sah Reiser, und wie er sich in Warschau noch einmal aufgebäumt hatte. Doch Lewandowski war gewechselt, und Reiser tot. Ich sah Kamke und Peters. Und das Blut an meinen Händen. Ich erinnerte mich an Redermann und Amok. Sie alle hatte ich verlassen. Es gab Dembowksi. Es gab Dörte. Es gab die Lamafarm. Doch sowohl Dörte als auch die Lamafarm gab es nicht mehr. Zumindest nicht hier. Ich trank Kronen, und starrte auf den Bildschirm. Klickte mich durch ein search.grid. Brodski war Russe, ein Sibirer und Sporttaucher. Auf den wenigen Bildern, die es von ihm gab, blickte er zufrieden in die Welt. Er trug eine rote Baseball-Kappe. 

Oleg Chustrak stammte aus der Ukraine, verdingte sich als Techniker auf Schiffen im fernen Osten. Sergei Deineka stammte aus der Ukraine, über ihn fand sich noch weniger. Es gab zahlreiche Theorien und wenige Anhaltspunkte. Unzählige Länder zogen ihre Flotten zusammen. Und fanden nichts. Ich klickte mich durch ein search.grid. Und fand nichts. Hatte Brodski für die Konstrukteure gearbeitet? War er der Mann hinter den Unterwasseraquarien? Und was spielte das für eine Rolle? 

Der BVB drehte das Spiel gegen Wolfsburg. Es ging wieder aufwärts. Doch ich war mittlerweile zu aufgeschwemmt, zu unrasiert und von den Namen, den Theorie und den Unglücken zu abgelenkt, um dem Sport überhaupt noch eine Bedeutung beizumessen. Ich sah nichts mehr. Um mich herum war es dunkel. Ich fand keinen Ausweg mehr, war im Spinnennetz Piotrs gefangen.  Ich begann auf Mario Götzes Facebookseite Kommentare zu lesen. Mitunter kommentierte ich auch. Es war hoffnungslos. Einmal schmiss ich den Dollinator an. 

„Wir stehen in der Viererkette jetzt schon wieder sehr gut, wir haben eine Ordnung drin. Jetzt arbeiten wir an der Spieleröffnung und am Toreschießen.“ 

Er lag wie immer nahe an der Wahrheit. Und war wie schon lange Vergangenheit. Noch einmal sah ich Doll mit dem Porsche aus der Tiefgarage preschen. Danach hatte ich ihn nie wieder gesehen. Er hatte mir zum Abschied eine Rose aus dem Auto geworfen. Die, hatte ich damals gedacht, würde er nicht mehr brauchen. Ich erfühlte die getrockneten Blätter in meiner Geldbörse. 

„Sie nennen Dich Seuchenvogel!“ Piotr stürmte in den Raum. „Sie denken, dass Du es bist. Dabei bist Du nur eine Simulation. Auf Autopilot.“

Piotr trug ein weißes Shirt mit roter „Zugteilung Hamm“-Aufschrift, dazu Badelatschen und seine alte Ballonseidentrainingsanzugshose, die dereinst vielleicht einmal grün gewesen war. Das aber schien langer her. Die Ballonseidentrainingsanzugshosenbundkordel war ausgefranst, und sicher schon das eine oder andere Mal in seinem Mund gewesen.

Aber nicht die Kordel machte mir Sorgen, sondern vielmehr der Gedanke daran, dass ich auf Autopilot draußen gewesen war. Denn das war nicht der Fall. Hoffte ich zumindest. Um mich herum lagen die leeren Bierflaschen, die 1.000 gerauchten Kippen und die Hoffnungslosigkeit der Pizzaschachteln, die Piotr mir Tag ein, Tag aus vor die Tür gestellt hatte.

Piotr war aufgeregt. Es war Anfang April, Dortmund nach großem Kampf gegen Madrid ausgeschieden,  dafür aber Bayern besiegt. „Die Spieler sind keine Roboter“,  hatte Sammer ungewohnt sachlich kommentiert. Und die Maschine war immer noch nicht aufgetaucht. Dachte ich.

Noch vor wenigen Minuten hatte ich mich über das search.grid geklickt und die neusten Meldungen über die verschwundene Blackbox in mich aufgesogen. Irgendwo vor Perth sollte sie liegen, berichteten die einschlägigen Medien und auch die Verschwörungstheoretiker waren längst weitergezogen.

„Ich muss mich korrigieren“, lachte Piotr. „Sie nannten Dich Seuchenvogel. Dann hast Du Ihnen wieder Hoffnung gegeben. Wie Du das gemacht hast, obwohl Du hier warst? Ganz einfach. Du hast Deine Gedanken gesteuert, wir haben Deine Gedanken übertragen. Hat Dich jemals jemand gesehen? Nein! Sie haben es nur geglaubt, dabei warst Du die ganze Zeit hier und hast wie ein Verrückter nach Brodski gesucht. Du hast geklickt, Du hast gelesen, Du hast nie eine Pause eingelegt. Nicht einmal bei den Spielen. Du hast Dich Deiner Aufgabe gewidmet. Und dabei doch immer wieder an die Borussia gedacht. Die wirst Du nicht los, die wirst Du niemals los. Denn der Verein ist in Dir. Der Verein wird immer in Dir bleiben. Und das hast Du bewiesen. Und so hast Du ein Wunder geschaffen.“

Mir wurde bei der Aufeinanderreihung der Sätze, vor allen Dingen jedoch bei der Verknüpfung dieser Sätze schwindelig. Mit welcher sprachlichen Wucht mir Piotr meine Gedankenleistung der letzten Wochen um die Ohren schlug, beeindruckte mich zutiefst. Ich musste auf seine Ballonseidentrainingsanzugshose blicken. Mein Blick wanderte hoch, an seinem Shirt vorbei, direkt an seine Lippen, aus denen eine Tüte hing. Er zog genüsslich. „Guter Stoff, den haben wir uns verdient. Hier roll Dir auch eine!“ Er schmiss mir einen Beutel Gras rüber.


Ich schmiss ihm den Beutel Gras zurück. „Bleib bei Kronen. Und du?“ Er zog an seiner Tüte. Er erzählte mir vom #bvbmiracle. Und wie es sich entwickelt hatte. „Du hast es vor Wolfsburg nicht denken wollen, und hast es doch gemacht. Du hast es dann gedacht und hast es in die Menschen getragen. Die haben es zu den Spielern getragen und diese waren wieder da. Auf einmal. Jojic, Kirch, Friedrich. Kennst Du die überhaupt?“

Piotr blieb ein Idiot. Aber die Technik, die ihn umgab verblüffte mich immer wieder.

Er knallte mir zwei Bilder auf den Tisch.

„Kennst Du den noch?“

„Ja, das ist Ilkay. Einmal am Bahnhof in Dortmund und einmal, warte, und einmal.....Das kann nicht wahr sein!“

„Ist es aber.“

Ich war lange genug in diesem Keller unter der Kolonie, um zu wissen, wer da neben Ilkay stand.

„Nikolai Brodski!“

Piotr sprach den Namen beiläufig aus. Ein wenig Nachdruck mochte ihn seiner Stimme gewesen sein. Aber es schien völlig normal.

„Wie zum Teufel?“

„Nick Brody. Sagt Dir das was?“

„Homeland. CIA. Iran!”

“Und woher stammten die illegalen Passagiere?”

„Iran“

„Genau. Ein Höllenritt. Er hat noch eingecheckt, ist dann jedoch Richtung Russland. Malaysia. Da kannst Du Dir da alles kaufen. Die Bayern waren Brodski auf der Spur. Wollten ihn abwerben. Aber er gehört zu uns."

"Aber wieso die Krim? Geht es noch bescheuerter?"

"Ich erkläre es Dir, Dembowski!"

Von Moskau hatte sich Brodski auf den Weg Richtung Krim gemacht. Piotr hatte die Verbindung hergestellt. Ein Militärkrankenhaus am Hafen von Jewpatorija. Mit Zugang zum Schwarzen Meer. Ein neues Tauchverfahren zur Heilung von Rückenleiden. Ein wenig Strahlung. "A pocket full of kryptonite", wie Piotr augenzwinkernd anmerkte. In wenigen Tagen. So wie sich Brody von seiner Gefangenschaft erholte hatte, so sollte sich Gündogan erholen. Es war ihm gelungen.

„Noch zwei, drei Wochen. Wahrscheinlich aber noch am Ostermontag, der Symbolwirkung wegen wird Ilkay verlängern. Und dann ist das #bvbmiracle komplett. Guter Job, Dembowski!“

Ich machte mir ein Bier auf, ging die Treppen hoch. Auf der Koloniestraße spielten sie Fußball. Das Pokalspiel gegen Wolfsburg stand an. Es war Teil des Wunders.


sie nannten ihn seuchenvogel, I - der magische name

Dembowski suchte die Dunkelheit, und fand in einer Hauseinfahrt Briefkästen 


Ganz Berlin war auf Koks. Mal wieder. Es war vielleicht 7 Uhr, vielleicht auch 7.30 Uhr. Auf jeden Fall ging irgendwo hinter der Frankfurter Allee die Sonne langsam auf. Unweit der Warschauer Brücke sprangen ein paar Jugendliche aus einem Photoautomaten. Ein paar Typen mit tief ins Gesicht gezogenen Kapuzen näherten sich der Gruppe, die jetzt  an den Treppen zum Suicide Circus stand. 

Ich blickte weiter. Sah nichts. Außer das stechende Morgenlicht hinter dem RAW-Gelände. Und die Schatten der Typen, die sich jetzt langsam auf mich zubewegten. Da waren sie schon. Ich schnippte meine Kippe direkt vor ihre Füße.

„Koks, Nutten, Speed?“

Sein Gesicht war grau, unter seine Augen hatten sich tiefe Ringe in seine Haut eingeschnitten, die Wangen waren eingefallen. Er hat keinen Hals, dafür jedoch umso breitere Schultern, dickere Arme.

„Was is. Koks, Nutten, Speed?“

Wie ich Berlin vermisst hatte. Gerade an einem Wochenendmorgen. Viele davon hatte ich nicht gesehen, und von den wenigen Wochenendmorgen, die ich gesehen hatte, waren mir die meisten Wochenendmorgen nicht mehr in Erinnerung. Warum, das wurde mir hier gerade wieder klar.

Ich hatte diese Stadt nicht nüchtern ertragen können. Ich hatte ihre Armut nicht ertragen können, und bekämpfte sie mit Trunkenheit. Ich hatte ihre Hektik nicht ertragen können, und bekämpfte sie mit Trunkenheit. Ich hatte ihre Gleichgültigkeit nicht vertragen können, und bekämpfte sie mit Trunkenheit, die mir auch im Kampf gegen die Wut, die Einsamkeit, die Langeweile, den Nahverkehr, den Fußball und  mich stets ein freundlicher Begleiter war.

Im Gegensatz zu diesen Gestalten hier, die, ich war leider nüchtern, einfach nicht zu ertragen waren. Ich hatte immer noch nichts geantwortet, und so pries er ein drittes Mal seinen Gemischtwarenladen an. 

„Taub? Koks, Nutten, Speed?“

Wo sind bloß die Nutten, fragte ich mich. Mehr jedoch noch, warum Piotr sich an der Warschauer hatte treffen wollen. Er wusste es doch auch. Ich funktionierte nur im Wedding. Nicht in der Kälte der der erwachenden Großstadt. Ich brauchte die Wärme der Soldiner, die langsam dahinfließende Panke mit ihren in Gelassenheit rostenden Einkaufswagen, die Kinder auf den Straßen, die Trinker in den Kneipen. Diese provinzielle Weltläufigkeit Friedrichshains war mir schon immer suspekt gewesen. Piotr aber auch.

Als der Halslose zum vierten Mal ansetzte, ging ich weiter. Er schrie mir noch einmal „Idioten! Koks, Nutten, Speed, und das gratis!“ hinterher. Die Welt fiel auseinander, morgens in Berlin. Und Europa starb.

Piotr jedoch war nirgends zu sehen. Ich fuhr mit der Tram in den Prenzlauer Berg, sah die Nachtgestalten, sah ihren Verfall, hörte sie schreien und sah ihre weit aufgerissenen Augen. Ganz Berlin war drauf.

An der Schönhauser sprang ich raus und ging an Baustellen vorbei in Richtung Alexanderplatz. Kurz vor Ende der Schönhauser, am Senefelder Platz war Piotrs Büro. Immer noch. Was war nur aus Winowski, der alten Wuchtbrumme geworden?

Es gab kein Vorzimmer mehr. Es gab kein Aquarium mehr. Überall lagen Unterlagen und inmitten der Unterlagen saß Piotr. Vollbärtig und fokussiert. 

„Ah, Dembowski! Schlecht, schlecht, schlecht!“

„Moin Piotr!

„Setz Dich, schnapp Dir ein Bier, aber lass mich in Ruhe. Du hättest schon vor Wochen hier vorbeischauen sollen. Jetzt ist es zu spät, mein lieber Freund. Jetzt ist es zu spät!“

Ich setze  mich und beobachte Piotr, der mit Zirkeln auf verschiedenen Karten Kreise markierte. Auf einer Stellwand hatte er ein paar Gesichter geklebt, und überall waren Fragezeichen. Auf eine Wand projizierte er eine Karte, die sich langsam bewegte. Es war dunkel, und manchmal sah man die Andeutung einer Welle.

„Wasn das?“

„MH370"

Ich trank mein zweites Bier, es war vielleicht 8.45 Uhr.

„Ey, Piotr. Wir waren verabredet.“

„Hier ist was aus dem Ruder gelaufen. Siehst Du das nicht. Brodski ist verschwunden. Unser bester Mann. Und mit ihm ein ganzes Flugzeug. Irgendwer hat Wind bekommen.“

Was mir Piotr dann erzählte, verstand ich nicht wirklich. Es ging um Russland, die Ukraine, den Iran, ein verschollenes Flugzeug, die USA, Katar, China und Uli Hoeneß.  Mir fielen langsam die Augen zu. Der Alkohol, die vielen Worte, diese endlosen Erklärungen., diese Namen. Oleg Chustrak, Sergei Deineka, Nioklai Brodski. Die Konstrukteure auf Diego Costa.

Ich wachte erst wieder auf, als ich durch den Nebel meiner Wahrnehmung den magischen Namen vernahm: „Koloniestraße“. Ich machte mir noch ein Bier auf. Es war jetzt 10 Uhr. Ich hatte immer noch nichts gegessen.

„Wir haben keine Zeit. Die Sache ist aus dem Ruder gelaufen. Verstehst Du überhaupt was? Wir müssen Brodski finden.“

"Wir?" 

Die Koloniestraße, die Piotr meinte, so stellte sich bald heraus, hatte wenig mit der Koloniestraße zu tun, wie ich sie kannte. Seine Koloniestraße war ein fensterloser Kellerraum unter einem Hinterhof meiner Koloniestraße.


Er führte mich die Stufen runter, durch lange Flure voller sensibler Technik. Piotr liebte seine Keller, so hatte ich ihn damals in den Masuren wiedergetroffen. So hatte er sich unter der Ostsee aus dem Staub gemacht.

Samstag, 8. März 2014

gegen die langeweile in der liga! dembowski setzt kasten kronen belohnung aus!

Wird erst der letzte Straßenfußballer Bayern bezwingen können? Nein, denkt sich Dembowski! Und schafft Anreize! 

Mainz 4:1, Hertha 3:2, Hoffenheim 2:1, Augsburg 3:0, Dortmund 3:0, Braunschweig 2:0, Bremen 7:0, Hamburg 3:1, Gladbach 2:0, Stuttgart 2:1, Frankfurt 5:0, Nürnberg 2:0, Freiburg 4:0, Hannover 4:0, Schalke 5:1, Wolfsburg 6:1 – 16 Spiele, 16 Siege, 48 Punkte, 57:8 Tore. 

So geht es nicht weiter! Die Dominanz der Bayern, die erst durch akribisches Training, durch die perfekte und tägliche Ansprache, und die sensible Transferpolitik sich hat derart entfalten können, muss enden!

Da es jedoch großen Teilen der Bundesliga an den entsprechenden Anreizen fehlt, ich dazu noch der Ermittler inmitten dem Jahr der Gelassenheit bin, und niemand jemals ein Dortmunder Kronen aus den Händen Dembowskis abgelehnt, sich ganz im Gegenteil sogar nachgerade darum geprügelt hat, unterbreite ich der Bundesliga folgendes Angebot.

Die Mannschaft, der es gelingt, die beste Bundesliga-Mannschaft aller Zeiten, die unter Trainer Pep Guardiola zu noch größerer Form aufgelaufen ist, und die, so muss man aus neutraler Perspektive leider eingestehen, beim Zuschauen große Freude bereitet,  in einem Bundesliga-Spiel über 90 Minuten zu besiegen, wird von mir, Dietfried Dembowski, Ermittler und Herausgeber des mittelmäßigsten Boulevard-Blatts aller Zeiten, bei der auf den glorreichen Sieg gegen die beste Bundesliga-Mannschaft aller Zeiten folgenden Trainingseinheit einen Kasten Kronen überreicht bekommen.

Das, der sogenannte „Kronenköder“, so denken große Teile der Bevölkerung erleichtert, wird der erschreckenden Dominanz der besten Bundesliga-Mannschaften aller Zeiten schnell den Garaus machen!

Gegen die Langeweile! Gegen die Dominanz! Gegen die beste Bundesliga-Mannschaft aller Zeiten!


Machen Sie mit und beteiligen Sie sich an diesem Kronenköder. Loben Sie auch einen Kasten Bier ihrer Wahl* aus, und sichern sich damit einen Platz in der Bundesliga-Geschichte!  

Mainz 4:1, Hertha 3:2, Hoffenheim 2:1, Augsburg 3:0, Dortmund 3:0, Braunschweig 2:0, Bremen 7:0, Hamburg 3:1, Gladbach 2:0, Stuttgart 2:1, Frankfurt 5:0, Nürnberg 2:0, Freiburg 4:0, Hannover 4:0, Schalke 5:1, Wolfsburg 6:1 – 16 Spiele, 16 Siege, 48 Punkte, 57:8 Tore.

Beenden Sie mit uns diese erdrückende Dominanz und schaffen Anreize! Alles auf den Kronenköder!  

* bitte per kurzer Mail an den Ermittler oder in den Kommentaren. Updates dann hier:

Stand 09.03.2014 - 19.09 Uhr
  1. Surfin Bird  - Kasten Kronen
  2. Rüdiger Rabe - Kasten Kronen
  3. Jakob - Kasten Augustiner 
  4. Oliver Wilke - Kasten Sterni 
  5. Jens G - Kasten Kronen (via Mail) 
  6. Ruhrgirl66 - Kasten Kronen
  7. Stephan Falk - Kasten Märkischer Landmann (via Mail)
  8. Sandra Goldschmidt - Kasten Kronen
  9. Djemba - Kasten Kronen
  10. Klabauterfrau - Kasten Gaffel
  11. Marc Quambusch - Kasten Bergmann Bier
  12. MWigbels - viele Flaschen Brinkhoffs
  13. Tills Standpunkt - Kiste Kronen
  14. fredisgetränkekiste - Lage Hansa + "Liebestrank" Bonus bei 2er Handicap
  15. David O. - Kisten vom Allerfeinsten, Hauptsache Regional (in der Kneipe)

Reaktionen:
Hey, Dembowski, tolle Idee & geile Aktion! Hoffen wir, dass der Kronenköder sein Ziel nicht verfehlt (Dortmunder Kronen)